Sudoku




Killer Sudokus

Was ist Killer Sudokus?

Sudoku, das beliebte Zahlenrätsel aus Japan, kennen wir inzwischen eigentlich alle, aus Zeitungen, Zeitschriften und unzähligen Rästelheften. Ob das klassische Sudoku in Papierform, virtuell und grafisch aufbereitet am Computer, oder als Online-Game im Internet gegen die Zeit, oder andere Mitspieler - Sudoku wird bereits seit über über 20 Jahren gespielt, und hat bis heute nichts an Attraktivität verloren.



Im Laufe der Jahre haben sich zahlreiche Varianten herausgebildet, die sich häufig nur marginal von einander unterscheiden. Vielen sind diese Abwandlungen aber gar nicht bekannt, obwohl es mittlerweile 8 oder 9 solcher "offiziellen" Varianten gibt, die sogar in Lexika unter dem Begriff "Sudoku" aufgelistet werden. Von den unzähligen "Klonen" dieses Spiels, die meist unter anderem Namen laufen, mal ganz zu schweigen. Die sogenannten Killer Sudokus sind eine solche Variante des originalen Sudoku.

Killer Sudokus unterscheiden sich vom traditionellen Sudoku eigentlich nur im Detail, denn das Grundprinzip ist auch hier das Gleiche, und auch die klassische Ausführung mit 3x3 Blöcken zu je 3x3 Kästchen hat sich hier weitestgehend durchgesetzt. Zulässig sind, sowohl beim klassischen Sudoku, wie auch bei den Killer Sudokus, nur die Zahlen 1-9 (bezogen auf die Standardvariante 3x3), und Ziel ist es, sowohl vertikal, horizontal, wie auch in jedem Block separat, jede Ziffer exakt 1 Mal vorkommen zu lassen.

Der Unterschied der Killer Sudokus zum normalen Sudoku liegt in der Besonderheit, dass das Spielfeld farbig, oder alternativ auch mit verschieden dicken Linien, noch einmal zusätzlich unterteilt ist. Dabei ergibt die Anzahl farbig zusammengehöriger Kästchen innerhalb eines Blocks zusätzliche Blöcke, denen ein Wert zugeteilt ist. Dieser Wert besagt in den Killer Sudokus, dass alle Zahlen, die innerhalb dieser Farbenreihe vorkommen, zusätzlich - zusammengerechnet - den angegebenen Zahlenwert erreichen müssen.

Während also im Standard-Sudoku die Platzierung der Zahlen einzig von allen anderen Zahlen abhängig ist, ist sie in den Killer Sudokus zeitgleich davon abhängig, welche Zahlenwerte pro Farbe und Kästchen erreicht werden müssen.

Im ersten Moment klingt das sehr komplex und kompliziert, und so, dass Killer Sudokus weitaus schwieriger seien als das herkömmliche Sudoku. Tatsächlich aber ist genau das Gegenteil der Fall. Obwohl in Killer Sudokus auf deutlich mehr geachtet werden muss, geben Killer Sudokus dadurch doch auch zeitgleich eine sehr nützliche Hilfestellung dafür, welche Zahlen in welchem Block an welcher Stelle vorkommen müssten. Erreicht eine Kombination also nicht die angegebenen Zahlenwerte innerhalb eines farbigen Zusammenspiels, so ist die Aufteilung falsch. Dies kann, besonders am Anfang, wenn erst wenige Zahlen platziert wurden, sehr hilfreich sein und Aufschluss über die weitere Strategie bieten. Die Gefahr, in Killer Sudokus über längere Zeit hinweg seine Zahlen falsch zu setzen, ist also geringer als in der herkömmlichen Variante.

In nicht wenigen Kombinationen lassen sich bei Killer Sudokus potentielle Zahlen sogar ausrechnen, anstatt sie kombinatorisch zu ermitteln. Das reine Ausschlussprinzip, in Verbindung mit etwas Glück beim Setzen der ersten paar Ziffern, findet bei Killer Sudokus also nur noch eingeschränkt Anwendung.

Killer Sudokus gibt es bereits seit Mitte der 90er Jahre. Aufgrund des monochromen Drucks von Tageszeitungen aber, habe, Sie sich in der "Daily Press" kaum etabliert, hier wird weiterhin auf das klassische Sudoku gesetzt.

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